Thomas Doll

Hamburger Sportverein

Thomas Doll begann mit dem Vereinsfußball als Jugendlicher bei der BSG Lok Malchin. Zugunsten des Sports verzichtete er auf das Abitur und machte eine Ausbildung zum Maschinenanlagen-Monteur. Bald wurde der F.C. Hansa Rostock auf ihn aufmerksam, für den er bis 1986 als Stürmer in der DDR-Oberliga spielte.

Mit dem Abstieg Rostocks aus der Oberliga wurde Doll zum BFC Dynamo delegiert, womit er auch erste Erfahrungen im Europapokal der Landesmeister sammelte. Beim BFC traf er auf Andreas Thom, mit dem er gemeinsam im Verein als auch in der DDR-Nationalmannschaft ein Angriffsduo bildete. Zudem traf er beim BFC auf den ebenfalls aus Rostock stammenden Libero Frank Rohde.

Gemeinsam mit Frank Rohde wechselte Doll nach der Wiedervereinigung 1990 zum Hamburger SV. Nach einer überragenden Bundesliga-Saison 1990/91 warb Lazio Rom erfolgreich um Doll, dessen Rekordablösesumme von 15 Mio. DM den damals hoch verschuldeten HSV sanierte. Nach drei Jahren bei Lazio ging Doll zurück in die Bundesliga und wechselte zu Eintracht Frankfurt. Dort bestritt er aufgrund von Verletzungen in zwei Jahren lediglich 28 Spiele. Nach einem Gastspiel beim AS Bari kehrte „Dolly” 1998 zum HSV zurück, wo er 2001 seine aktive Laufbahn beendete. Gesundheitsbedingt hatte Doll auch in diesen drei Jahren keine einzige Bundesliga-Partie von Anfang bis Ende bestreiten können.

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